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Über die Akupunktur als Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und ihre Therapieerfolge findet man mittlerweile häufiger Berichte. In den letzten Jahren wurde die Akupunktur verstärkt als Therapieleistung angeboten. Insbesondere durch die Entscheidung gesetzlicher Krankenversicherungen vor einigen Jahren, diese Therapieform in den Leistungskatalog aufzunehmen, wurde die Akupunktur verstärkt auch in Arztpraxen angeboten. Dies trug zu einer Erhöhung des Bekanntheitsgrades der Akupunktur in unserer Bevölkerung bei. Auch die positiven Erfahrungen von Patienten mit dieser Therapieform, die im Bekanntenkreis kommuniziert wurden, führten zu einem höheren Interesse und einer höheren Akzeptanz gegenüber der Akupunktur.

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Für und Wider einer Akupunktur

Obwohl die nachweislichen Erfolge der Akupunktur bei einer Reihe von Beschwerden unumstritten sind, steht ein Teil der Patienten immer noch skeptisch ihr gegenüber. Die Gründe sind unterschiedlicher Natur. Das können z. B. unangenehme Erlebnisse mit bereits durchgeführten Akupunkturbehandlungen sein, bei denen die Therapeuten nicht über die notwendige Erfahrung in der Anwendung verfügten. Statt mit einer nachhaltigen Schmerzlinderung assoziieren solche Patienten die Akupunktur mit zusätzlichen Schmerzen und Unwohlsein. Es gibt wiederum Patienten, die generell Nadeln gegenüber Ängste zeigen und für die Akupunktur nicht offen sind. Solche Patienten mit einer Akupunktur zu überfordern, wäre auch nicht die richtige Therapiewahl. Es existieren auch Patientengruppen, die aus Überzeugung generell fernöstliche Heilmethoden nicht befürworten. All diesen Patienten sollte man die Akupunktur nicht aufdrängen.

Eine große Anzahl an Personen sehen jedoch die Akupunktur als eine Möglichkeit, ohne Medikamente bestimmte Beschwerden zu lindern oder Probleme zu lösen. Für diese Patienten ist es wichtig, dass die Akupunkturbehandlung
qualitativ durchgeführt wird, damit deren Erwartungshaltung gerecht wird. Wie auch bei vielen anderen Therapieverfahren hängt das Ergebnis in erster Linie von der Erfahrung des Akupunkteurs ab. Aber auch die Qualität der eingesetzten "Werkzeuge" darf nicht unterschätzt werden. Die Qualität der Akupunkturnadeln beeinflusst stark das Therapieergebnis.

Verschiedene Akupunkturnadeltypen

Die Akupunkturnadeln werden heute in verschiedenen Formen verwendet.
Das betrifft zum Beispiel die Abmessungen der Nadeln. Die Akupunkturnadeln
für die Körperakupunktur sind in der Regel größer als die Nadeln für die Handakupunktur. Auch die Griffausführungen können unterschiedlich sein
(Metall, Kunststoff). Ebenfalls unterschiedliche Stahl-Qualitäten werden verwendet. Das Material hat einen entscheidenden Einfluss auf die Biegsamkeit/Steifigkeit der Nadeln und deren Verhalten beim Einstechen. Mittlerweile existiert eine Fülle an Akupunkturnadeln auf dem Markt. Die erfahrenen Anwender stellen deutliche Qualitätsunterschiede bei den Akupunkturnadeln fest. Allein durch den Herstellungsprozess und der Beschaffenheit der Nadeln machen sich solche Unterschiede bemerkbar, die dann einen Einfluss auf die Behandlung haben.
In erster Linie hat es mit dem sicheren Umgang des Akupunkteurs mit den
Nadeln zu tun. Dies beeinflusst zwangsläufig auch die Schmerzempfindlichkeit
der Patienten. Ein hochwertiger Nadelschliff (Politur) und eine mikrofeine Silikonbeschichtung der Nadeln fördert eine schmerzarme Akupunktur.


Copyright © www.praxismaterial-leonidov.de - Bilder: pixelio.de oben Barbara Eckholdt, unten Sabine Weiße

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