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Einer Fallgeschichte aus meiner Praxis: Fr. B. 42 Jahre aus München, kam jahrelang zu mir zur Massage. Der Kinderwunsch war nicht vordergründig, sie wollte sich nur etwas entspannen und sich vor allem Gutes tun. Durch die intensive Körperarbeit, kamen wir ziemlich schnell an alte, verschüttete Bereiche ihrer Kindheit. Es gab einen gewalttätigen Vater, der sie häufig schlug und verbal abwertete. Sie verdrängte diese frühen Demütigungen und konnte sich kaum nach an die Ereignisse erinnern. Doch durch die intensive und nahe Körperarbeit (Arbeit vorwiegend am unteren Rücken, Bindegewebsmassage an der Nierenzone und lösen von Anspannungen und Myogelosen in den Schultern und im Nacken) dadurch und über einen interaktiven verbalen Austausch, kamen die Gefühle von damals wieder in ihr Bewusstsein.

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Sie erzählte mir von ihren katastrophalen Beziehungen zu gewalttätigen Männern, die meistens im Schnitt 8-12 Monate dauerten, danach kam der nächste. Sie besuchte verschiedene Therapien und versuchte ihre Vergangenheit aufzuarbeiten. Als sie so um die 30 Jahre alt war, begann der Kinderwunsch recht ausgeprägt zu werden. Sie wurde allerdings lange nicht schwanger. Nach einem erneuten Partnerwechsel wurde sie kurz darauf mit 36 Jahren tatsächlich schwanger. Das Kind starb im 5 Monat. In den kommenden Jahren hatte sie 6 weitere Schwangerschaften, die alle mit Fehlgeburt und Frühgeburten endeten. Keines ihrer Kinder überlebte, sie stammten von 3 unterschiedlichen Partnern. Derart geschwächt, körperlich ausgebrannt und stark depressiv, kam sie zu mir in die Praxis. Von Anfang an war klar, dass das Thema Schwangerschaft nicht mehr zur Debatte stand, sondern ihr seelisches Gleichgewicht, wieder her zu stellen und den körperlichen Aufbau mit Vitaminen und Vitalstoffen, (Horvi-Enzymtherapie) voranzutreiben, schien uns beiden wichtiger, obwohl sie fast bei jeder Sitzung über die Verluste, die sie erlebte sprach, und oft in Tränen ausbrach. Sie arbeitete sich mit Hilfe der Fruchtbarkeits- massage, die die Hormone wieder ins Gleichgewicht brachte, da ihr Zyklus kaum noch vorhanden war und sie auch an Untergewicht litt, durch die traumatische Vergangenheit.

Im Laufe der Behandlung, stabilisierte sich ihr Gemütszustand mehr und mehr und die tiefe Trauer und Verzweiflung, die vorwiegend im Bauchraum und Nacken gespeichert war, konnte bewusst gemacht werden und daraufhin Schritt für Schritt in langen Gesprächen verarbeitet werden. Ich verabreichte ihr zu den Massagen (auch Fußreflexzonentherapie), noch Ignatia und später Sepia als Homöopathische Unterstützung, außerdem führten wir 45 Tage lang eine Entgiftung der Firma Phönix durch, da ihr Körper durch viele Narkosen und Medikamente, stark toxisch und übersäuert war. Nach 2 Jahren, als sie sich einigermaßen stabilisiert hatte und ihre Depression und Lethargie in eine fast schon euphorische Aufbruchs Stimmung übergingbegann ich mit der Energiearbeit. Ich reinigte und aktivierte ihre 7 Körper- Chakren, sowie die beiden Milzchakren (Energiezentren) von den alten Schlacken und stabilisierte die Aura, die Löcher und graue bis schwarze Schatten aufwies. Ich arbeitete mehrere Sitzungen lang an ihrem Nabel- u. Hals-Chakra und füllte diese mit Prana (Lebensenergie), welches durch meine Handflächen in ihr Energiefeld floss. Fr. Bs. Zustand wurde immer besser. Sie führte mittlerweile eine recht stabile Beziehung zu einem Mann, der nicht gewaltbereit war, was in der Vergangenheit noch nie der Fall war und natürlich, wünschte sie sich immer noch ein Kind.

Wohltuende Fußreflexzonentherapie

Je besser es ihr ging, desto offensichtlicher und dringender wurde der Wunsch und allen Verlusten zum Trotz, versuchte sie wieder schwanger zu werden. Eines Tages kam sie zu einer Sitzung, und ich arbeitete wie üblich an einer Stärkung ihres Energiefeldes, als ich die Anwesenheit einer Seele in ihrem Feld spürte. Es wurde deutlich, dass ein Kind zu ihr wollte und sich schon in Ihrer Aura befand. Um den Boden für eine mögliche Schwangerschaft so gut wie möglich vorzubereiten, schrieb ich ihr noch am selben Tag, Othomol nathal, Folsäure, Femi- cyl auf (für die Verbesserung der Hormonsituation), weiterhin Sepia, Mönchspfeffer (Agnus castus), Mutaflor zur Darmsanierung). Außerdem bekam sie nach wie vor einmal pro Woche die Fruchtbarkeitsmassage, in Kombination mit Pranaheilung, für ihren verletzten Bauchraum. Ich erzählte ihr natürlich von meiner Vermutung und riet ihr gleichzeitig einen Gynäkologen zu Rate zu ziehen. 7 Wochen später, bestätigte der Arzt eine positive Schwangerschaft. Die Ängste waren natürlich sehr groß, dass wieder etwas schiefgehen könnte, und wir arbeiteten an einem positiven Bild einer geglückten Schwangerschaft, um die Ängste etwas zu verkleinern. Sie kam weiterhin in meine Praxis und ich massierte sie nun sehr vorsichtig in Seitenlage, eine spezielle Technik für schwangere Frauen.

Da wir diesmal natürlich eine Fehlgeburt vermeiden wollten, empfahl ich ihr: Frauenmanteltee tgl., Bryophyllum 50% Pulver von Weleda, und Corpus luteum D6, für die gesamte Schwangerschaft zur besseren Einnistung. Durch die intensive Chakren- u. Pranaarbeit (spezielle Arbeit am 3. Chakra mit gelbem Farbpranastrahl) hatte sie ihre Ängste recht gut unter Kontrolle. Ich lehrte ihr eine spezielle Meditation, die sie auch selbständig zu Hause ausführen konnte, in der sie ihr Herz-Chakra aktivierte und dann 15 Minuten lang in diesem Zustand verweilte. Währenddessen aktivierte sie selbständig einen Farbpranastrahl, der ihren Embryo schützen und stärken sollte. Der Arzt stellte jedoch leider eine Risikoschwangerschaft fest (zu schwaches Bindegewebe und Muskulatur der Gebärmutter), und sie musste nach 10 Wochen, um Komplikationen zu vermeiden, das Bett hüten. Sie lag die gesamte Schwangerschaft, und ich betreute sie auch noch während der letzten Wochen im Krankenhaus, als die Wehen zu früh einsetzten. Trotz allem Zittern und Bangen, gebar sie im Herbst 2008 einen Sohn. Er kam zwar 1 Monat zu früh, war jedoch gesund und lebte. Sie dankte mir freudestrahlend, als sie 1 Jahr später zu mir kam und mir stolz den einjährigen Jungen vorstellte, der vor Kraft strotzte. Sie schien sich ebenfalls in einem ausgeglichenen und freudvollen Zustand zu befinden. Die Beziehung zu dem Vater des Kindes war ebenfalls stabil.


Es wird an dieser Patientin deutlich, wie sehr die Kombination von Energiearbeit, Massagen, Naturheilkunde, alternative Medizin, Gespräche, und nicht zuletzt die Nähe, die ich zu der Patientin über die Jahre aufgebaut habe, zu einem ganzheitlichen Heilerfolg führte, der sowohl den Körper als auch ihre Seele ansprach und auf allen Ebenen ihres Lebens deutlich wurde. Es mag in einzelnen Fällen ausreichen nur Energiearbeit zu machen, in anderen stehen die Fruchtbarkeits- massagen im Vordergrund, oft auch nur die Gespräche oder die Medikation. Natürlich wird vielleicht nicht jede Behandlung
so erfolgreich sein, jedoch wird die Reinigung und Klärung des Energiefeldes, immer einen positiven Effekt auf das Leben
der Person haben. Wenn sich ein Paar in dem Prozess einer künstlichen Befruchtung befindet ,wäre mein Anliegen, den Körper auch alternativ zu unterstützen und vor allem der Seele in dieser stressigen Zeit, Balsam und Schutz zu bieten.

Copyright © Fr. Sabine Wittmann - Bild pixelio.de - oben & mitte Stephanie Hofschlaeger, unten Jutta Wieland


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